E.HeußenDie Zukunftsakademie

Die Zukunftsakademie Gropiusstadt führt Wirtschaft und Bildung, Schulen und Unternehmen in einem innovativen Modellprojekt zusammen. Die Kooperation zwischen den drei Oberschulen des Gebiets – Liebig Schule, Hermann-von-Helmholtz-Schule, Walter-Gropius-Schule – mit drei modernen Dienstleistungsunternehmen – Berlins größtem Wohnungsunternehmen degewo, der Deutschen Telekom AG und dem größten Gesundheitsunternehmen Berlins, Vivantes – sowie mit öffentlichen und ehrenamtlichen Einrichtungen verfolgt das Ziel, in gemeinsam entwickelten, im 7. Jahrgang einsetzenden und auf einander aufbauenden Maßnahmen die sozialen Kompetenzen und die Berufsbefähigung Jugendlicher systematisch zu verbessern – und eine neue Kooperationspraxis zu etablieren, von der sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Schulen, die Unternehmen und das Quartier insgesamt profitieren. Das Projekt wird gesteuert von der telea gmbh und gefördert aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

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Die Gropiusstadt

Die im Süden Berlins, im Bezirk Neukölln gelegene Gropiusstadt ist eine hauptsächlich im sozialen Wohnungsbau verankerte Großsiedlung mit einem geringen Gewerbe-Anteil und ohne Industrie. Die Anwohner, darunter viele Migrantinnen und Migranten, verfügen über ein im Berliner Vergleich unterdurchschnittliches Einkommen. Bildungs-, Berufs- und Wirtschaftsferne sind vor allen für die Kinder ein kaum aufzuholender Startnachteil. Um das Quartier nachhaltig zu stabilisieren und die Bildungs-, Ausbildungs- und damit auch Integrationschancen der hier lebenden Jugendlichen zu verbessern, bedürfen vor allem die Bildungseinrichtungen einer gezielten, den Anforderungen des Wohngebiets angemessenen Förderung.

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Der Bildungsverbund Gropiusstadt

Die Gropiusstadt hat eine vielfältige Bildungslandschaft zu bieten, in der Einrichtungen über die ganze Bildungskette – von der Kita bis zum Abitur und in den Beruf – beheimatet sind. Gemeinsam arbeiten sie an Qualitätsmaßstäben und an einer Kultur maßgeschneiderter Lernförderung. Sie unterstützen sich gegenseitig und lernen voneinander. Durch die enge Zusammenarbeit wird optimale Anschlussfähigkeit gewährleistet – beim Übergang von der Kita in die Schule, von der Grundschule auf eine weiterführende Schule, von der Schule in das Berufsleben. Dafür haben die Schulen Partnerschaften geschlossen mit Jugendzentren, Universitäten, mit dem Wohnungsunternehmen degewo und mit anderen Firmen. Solche Kooperationen helfen, über die Schule hinaus Bildungserfolge zu ermöglichen.

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